Lies das, wenn du Angst vor der Zukunft hast

„Wie bereite ich mich auf das Schlimmste vor?“

Vor kurzem bekam ich diese Frage von einem Freund gestellt, und ich begann mich zu fragen, warum wir immer zuerst das Schlimmste annehmen? Warum haben wir so viel Angst vor dem Unbekannten, dass wir denken, dass es uns angreifen und uns in den Rücken fallen wird? Warum verbinden wir die Zukunft nicht mit Ruhe, sondern mit Angst?

Wir haben immer Angst vor dem Unbekannten, wenn wir befürchten, dass die Zukunft unsere Vergangenheit widerspiegeln wird, denn wir sind geboren, um zu glauben, dass sich die Vergangenheit wiederholt. Aber der Mensch ist keine Vergangenheit, er erfindet sich immer wieder neu, anstatt sich zu wiederholen.

Wenn du Angst vor der Zukunft hast, bitte ich dich, sie als Herausforderung und nicht als Bedrohung zu sehen, als eine angenehme Überraschung oder als eine zwingende Geschichte, die sich noch entfaltet. Das Ende zu kennen, ruiniert manchmal die Geschichte, und das Leben dreht sich nur um die Geschichte.

Wenn du Angst vor dem Morgen hast, denke an die Dinge, die du heute kontrollieren kannst, an die Dinge, die du jetzt hast, denke nur an heute und wie du sie überwinden kannst. Denke daran, wie du heute etwas besser machen kannst, denke daran, wie du diesen Tag zu einem guten Tag machen kannst, falls sich die Vergangenheit morgen wiederholt. Denke daran, dass der Tag heute zählt und das ist der einzige Weg, wie du dich auf morgen vorbereiten kannst.

Lies das, wenn du Angst vor der Zukunft hast

Wenn du Angst vor dem Scheitern hast, denke an das vergangene Bedauern, das du hattest, weil du es nicht versucht hast, denke an die „Was wäre wenn“ und „Wenn nur“, die du dich gefragt hast, als du das Gefühl hattest, dass das Leben an dir vorbeizieht.

Wenn du Angst vor Herzschmerz hast, denke an die Weisheit und Kraft, die du aus deinem Herzschmerz gewonnen hast, denke an die Selbst-Entdeckung, die du aus deiner Isolation und Selbstbeobachtung gemacht hast.

Wenn du Angst vor dem Schlimmsten hast, dann denk an all die Male, als du Angst davor hattest, was kommen könnte, und an die schlimmsten Szenarien, die nie passiert sind.

Denke an die Zeiten, in denen deine Gebrochenheit dich inspiriert hat, zu schreiben, oder zu singen, oder zu tanzen, oder einfach nur deine Taschen zu packen und zu reisen. Denke daran, dass du keine Angst vor der Liebe hattest, und warum du nie wieder Angst vor der Liebe haben solltest. Wenn du Angst vor der Liebe hast, nimm sie als einen Akt des Gebens wahr, anstatt sie zu empfangen. Wenn du Angst vor der Liebe hast, denke daran, dass du noch mehr Angst vor der Einsamkeit haben kannst.

Wenn du Angst vor dem Tod hast, denk an die vielen Male, die du innerlich gestorben bist und wie du wieder das Licht des Tages erblickt hast. Denke an all die Erfahrungen mit dem nahen Tod und erinnere dich, wie diese Erfahrungen dich viel bewusster und dankbarer für dein Leben gemacht haben.

Wir sind sterblich und es gibt absolut nichts, was wir dagegen tun können. Du bist jetzt hier, also sei hier, lass die Furcht vor dem Tod den Weg für dich ebnen, ein mutiges Leben zu führen.

Lasst uns so leben, als ob wir sterben würden und dann sterben, als hätten wir nie gelebt…

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