9 häufige Wunden, die Töchter von lieblosen Müttern aufweisen

Mütter sollen eigentlich eine warme, liebevolle und fürsorgliche Präsenz in unserem Leben sein, die uns beim Wachsen und der Entwicklung hilft. Leider sind nicht alle Mütter warm, liebevoll und fürsorglich, und manche sind stattdessen sehr toxisch.

Mit einer lieblosen Mutter aufzuwachsen ist eine der schmerzhaftesten Erfahrungen der Welt.

Solch eine Situation sollte niemand jemals durchmachen und wenn du eine Tochter oder ein Sohn einer lieblosen Mutter bist, weißt du bereits, welche Spuren dies bei dir hinterlassen kann.

Da unsere Mütter den Grundstein dafür legen, welche Bindungen wir mit anderen Menschen eingehen und wie wir an die Welt herangehen, sind die Wunden sehr tief.

Hier sind 9 typische Wunden, die Töchter von lieblosen Müttern aufweisen. (Wenn du der Sohn einer lieblosen Mutter bist, treffen diese auch auf dich zu).

1. Schwaches Selbstwertgefühl

Unsere Eltern legen den Grundstein dafür, wie wir uns selbst sehen. Wenn wir geboren werden, sind wir sehr verletzlich und suchen Liebe und Sicherheit von unseren Müttern. Wenn diese Bedürfnisse unerfüllt bleiben, bekommen wir das Gefühl, dass mit uns etwas nicht stimmen kann – warum sollten sie uns sonst nicht lieben?

Die traurige Tatsache dabei ist, dass das Problem nicht bei dem Kind der lieblosen Mutter liegt, sondern stattdessen bei der lieblosen Mutter zu finden ist.

2. Probleme mit Grenzen

Wenn unsere Eltern, vor allem unsere Mütter, uns in unserer Beziehung zu ihnen keine Grenzen zugestehen, lernen wir nie, wie man anderen gegenüber Grenzen setzt. Wir lernen im Gegenteil, dass unser Raum und unsere Gefühle nicht wichtig sind, wenn es um unsere geliebten Menschen geht.

3. Vertrauensprobleme

Wenn eine Mutter kalt, hartherzig und grausam ist, kann es einem schwer fallen ihr zu vertrauen – oder überhaupt jemandem. Wir lernen sehr früh: Wenn unsere Mutter uns kalt behandelt, ist es wahrscheinlich, dass alle anderen es auch tun werden.

4. Bindungsprobleme

Laut der Bindungstheorie entwickeln wir die Fähigkeit, leicht gesunde Bindungen zu anderen aufzubauen, wenn wir schon früh enge und liebevolle Beziehung zu unseren Müttern haben. Wenn unsere Bindung zu unserer Mutter aber ungesund ist, entwickeln wir leider unsichere und ängstliche Bindungen nicht nur zu unseren Eltern, sondern zur Welt im Allgemeinen.

Umgekehrt fürchten viele Töchter von lieblosen Müttern, ihre geliebten Menschen zu verlieren, und werden in der Liebe entweder ängstlich oder sogar vermeidend (was bedeutet, dass wir Bindungen ganz vermeiden).

5. Hypervigilanz

Hypervigilanz ist ein Bewältigungsmechanismus, den wir entwickeln, wenn wir schon früh traumatisiert werden. Einfach ausgedrückt bedeutet Hypervigilanz, dass du dir übermäßig dessen bewusst bist, was um dich herum vorgeht, fast bis zur Paranoia. Das kann extrem erschöpfend sein.

6. Verzerrtes Selbstbild

Ein weiterer Aspekt der Bindungstheorie ist, dass wir, wenn wir uns mit unserer Mutter nicht verständigen oder erklären können, auch nicht lernen, uns selbst zu verstehen. Leider kann dies eine Tochter einer lieblosen Mutter dazu bringen, dass sie ständig selbstunsicher ist und häufig ihre Identität wechselt.

7. Suchtprobleme

Studien über Studien haben enge Zusammenhänge zwischen Substanzmissbrauch und emotionaler Vernachlässigung gefunden. Schon sehr früh, wenn wir keine Liebe, Zuneigung und echte Bindung zu einem anderen Menschen bekommen, suchen wir uns dies in unserer Umgebung. Eine Möglichkeit dazu sind Drogen.

8. Die Geschichte wiederholt sich

Leider kann es vorkommen, wenn die Wunden einer lieblosen Mutter unverheilt sind, dass die Tochter einer solchen Mutter sich unabsichtlich immer wieder dieselbe Beziehungsdynamik sucht. Manche Leute glauben, dass dies ein unbewusster Versuch ist, einen Abschluss und Heilung von dieser Dynamik zu finden, aber es kann dazu führen, dass das Leben noch schmerzhafter wird.

9. Angststörungen

Angststörungen und Traumata und Vernachlässigung gehen alle Hand in Hand. Studien über Studien haben dies in großem Umfang gezeigt. Vor allem in Situationen emotionaler Vernachlässigung haben Menschen oft ein höheres Maß an Angst vor dem Rest der Welt und dem Leben im Allgemeinen.

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