Warum wir uns von unserem Seelenverwandten nicht trennen können

Ein Seelenverwandter ist eine Person, mit der man gleich in dem Moment, in der man sie kennenlernt, eine starke Verbindung hat, die einen auf eine so besondere Weise anzieht, wie man sie noch nie zuvor erlebt hat.

Unser Seelenverwandter versteht und verbindet sich mit uns in jeder Hinsicht und auf jeder Ebene, was ein Gefühl des Friedens, der Ruhe und des Glücks bringt, wenn wir in seiner Nähe sind.

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Egal wie sehr wir uns auch bemühen, wir können uns nicht von einem Seelenverwandten trennen.

Unseren Seelenverwandten lernen wir an einem ganz normalen Tag kennen. An einem Tag, an dem wir uns nicht mal bewusst sind, dass er kommen und den gesamten Verlauf unseres Lebens verändern wird.

In einem Moment leben wir ein ganz normales Leben und in dem nächsten verändert es sich durch den Rausch der Energie die wir spüren, weil wir unseren Seelenverwandten begegnet sind.

Es kann möglich sein, dass wir ihm an einem verregneten Tag im Café begegnen oder vielleicht geht unser Auto bei der Fahrt kaputt und diese Person ist plötzlich vor Ort, um uns zu helfen.

Es kann auch eine Person sein, die wir schon eine längere Zeit kennen, aber wir sie erst später in einem ganz anderen Licht sehen.

Wie auch immer wir diese bestimmte Person kennenlernen, meistens passiert es unbeabsichtigt und das einzige was dabei zählt, ist, dass diese Person in unserem Leben aufgetaucht ist. Obwohl unser Leben auf den ersten Blick gleich aussieht, verändert es sich stark durch diese schicksalhafte Begegnung.

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Wir werden von dieser besonderen Person angezogen wie eine Motte vom Licht und es spielt keine Rolle, was uns im Weg steht. Alles was wir wissen ist, dass wir dieser Person nahe sein müssen.

Wir spüren das starke Bedürfnis in der Nähe dieser Seele zu sein, die uns irgendwie auf eine ganz andere Weise anzieht als jeder andere Mensch auf dieser Welt.

Wir spüren sofort eine Verbindung und Ganzheit, die aus der Vereinigung mit einer Seele kommt, mit der wir viele Leben geteilt haben.

Wir merken die Verbindung unserer Gedanken, die Tiefe unserer Emotionen und die Höhen der Spiritualität.

Nach dem ersten Kuss fliegen Funken und wir kommen sofort aus der Komfortzone raus.

Es geht nie darum, ob wir zusammenkommen werden, sondern nur darum, wie es möglich ist, nicht zusammenzukommen.

Trotzdem lernen wir mit der Zeit, dass Liebe nie so einfach ist und wir nicht immer mit einem Seelenverwandten enden können.

Also kämpfen wir gegen diese Verbindung, bekämpfen sie und begraben sie. Wir weinen und halten sie in unseren Armen und unser Atem wird uns dabei weggenommen. Aber egal, was wir tun, wir können dieser Verbindung fast nie einen Sinn geben.

Wir wissen nicht, was es ist, oder noch wichtiger, was wir damit machen sollen.

Irgendwo zwischen all den Zeiten, in denen wir falsch liegen und den Nächten, in denen wir nicht fernbleiben können voneinander, wird uns klar, dass wir uns vielleicht, egal was wir fühlen, trennen müssen. Wir müssen uns voneinander verabschieden, weil wir und einfach bewusst sind, dass diese Beziehung niemals funktionieren wird.

Also gehen wir, oder vielleicht lässt unser Seelenverwandter uns unter dem Mitternachtsmond stehen, wenn die Schneeflocken den Boden um uns herum sanft bedecken. Aber wer zuerst geht, spielt keine Rolle, denn beide Seiten spüren den Schmerz in den Seelen, die einst perfekt zusammen passten.

Und nach dieser Begegnung sind wir damit beschäftigt, mit unserem Leben weiterzumachen.

Wir finden Glück in den alltäglichen Momenten, die Liebe in unsere Herzen bringen, aber egal wie beschäftigt wir sind oder wie abgelenkt wir sind, alles, was wir brauchen, ist nur ein bestimmter Moment, um unseren Geist zu beruhigen und zu erkennen, dass wir immer noch mit unseren Seelenverwandten verbunden sind.

Er ist immer noch in unseren Gedanken und die Verbindung zu ihm fühlt sich nie falsch an. Er gehört zu uns wie die Flamme zu einem Feuer, von der wir nie erwartet hätten, dass sie sich weiter entzünden würde.

Er ist einfach immer an unserer Seite, immer da, auch wenn er nicht da ist!

Es spielte keine Rolle, wohin wir reisen oder wen wir sonst noch lieben, denn der Seelenverwandte ist  immer noch da – seine Berührung verbrennt unsere Haut und seine Lippen beflecken unsere Seele.

Doch, obwohl sich unsere Seelen so gut verstehen, gibt es fast nie eine Möglichkeit wieder zusammenzukommen. Wir denken nicht an das Leben, das wir vorher kannten, oder noch schlimmer, wir tun so, als ob wir nie existiert hätten.

Und so kommen wir zusammen und trennen uns häufiger als die Mondphasen. Eines Tages lieben wir uns und am anderen laufen wir voneinander weg, wir teilen unsere Geheimnisse und dann tun wir so, als gibt es nichts Besonderes in der Art, wie wir sprechen.

Wir lachen, dann entscheiden wir zu vergessen, dass unserer Seelenverwandter unser größter Grund zum Lachen ist.

Wir tanzen den Walzer der unmöglichen Liebe.

Denn auch nach all dieser Zeit und all den Wunden, die nicht heilen, können wir den Zweck, mit dem unsere Seelen in dieses Leben kommen, nicht entdecken.  Und obwohl wir alle Gründe aufgeführt haben, warum wir nicht lieben sollten, tun wir es trotzdem.

Immer und immer wieder.

Vielleicht tun wir das, weil wir hoffen, dass wir endlich ein Zeichen bekommen, warum wir nicht in dieser Beziehung sein sollten – aber das wir finden wir niemals heraus.

Trotz der Illusion von Zeit und dem Untergang unserer eigenen Menschlichkeit bleiben wir immer noch mit unserem Seelenverwandten verbunden – demjenigen, der in unser Leben kommt und alles verändert, indem er nichts anderes tut, als er selbst zu sein.

Und vielleicht geben wir endlich auf, uns zu trennen. Vielleicht geben wir uns dieser Beziehung, die wir nicht definieren oder beschriften können, hin oder akzeptieren diese Liebe einfach nur als Geschenk und als Teil unserer göttlichen Bestimmung.

Die Realität ist, dass egal wie sehr wir uns bemühen – wir können uns nicht von einem Seelenverwandten trennen.

Denn es kann eine Energie oder eine uralte Verwandtschaft zwischen unseren Seelen sein. Man kann nie wissen was es ist. Aber was immer es auch ist, es geht über die Sprache hinaus.

Selbst die Stille zwischen uns ist außergewöhnlich. Sogar die Stille spricht…